Zukünfteglossar
Das Zukünfteglossar ist eine mehrsprachige, gemeinschaftlich erarbeitete Zusammenstellung von Schlüsselbegriffen, die in der Arbeit mit Zukünften häufig verwendet werden. Die Einträge wurden in einem kollektiven Prozess erarbeitet, an dem über 20 Praktikerinnen, Wissenschaftlerinnen und Forschende aus unterschiedlichen Disziplinen und kulturellen Kontexten beteiligt sind. Im Prozess wurden Ähnlichkeiten und Unterschiede in der Bedeutung sichtbar, wenn Begriffe und Konzepte zwischen Sprachen, Kulturen und Praktiken übertragen werden. Jeder Eintrag im Glossar entstand aus der Zusammenführung verschiedener sprachlicher und interpretativer Perspektiven. Das Glossar ist somit nicht nur eine Zusammenstellung von Begriffen, sondern ein Raum zur Erforschung der Rolle der Sprache in der Auseinande… Das Zukünfteglossar ist eine mehrsprachige, gemeinschaftlich erarbeitete Zusammenstellung von Schlüsselbegriffen, die in der Arbeit mit Zukünften häufig verwendet werden. Die Einträge wurden in einem kollektiven Prozess erarbeitet, an dem über 20 Praktikerinnen, Wissenschaftlerinnen und Forschende aus unterschiedlichen Disziplinen und kulturellen Kontexten beteiligt sind. Im Prozess wurden Ähnlichkeiten und Unterschiede in der Bedeutung sichtbar, wenn Begriffe und Konzepte zwischen Sprachen, Kulturen und Praktiken übertragen werden. Jeder Eintrag im Glossar entstand aus der Zusammenführung verschiedener sprachlicher und interpretativer Perspektiven. Das Glossar ist somit nicht nur eine Zusammenstellung von Begriffen, sondern ein Raum zur Erforschung der Rolle der Sprache in der Auseinandersetzung verschiedener Gesellschaften und Individuen mit der Zukunft. Diese Seite macht die Ergebnisse der Arbeit zugänglich und öffnet sie für den Dialog mit einer breiteren Gemeinschaft von Praktikerinnen, Wissenschaftlerinnen und anderen. Sie wollen besser verstehen, wie Sprache die Art und Weise beeinflusst, wie wir über Wandel, Unsicherheit und die Möglichkeiten der Zukunft denken. Das Projekt ist von Natur aus offen: Neue Begriffe, Sprachen, Perspektiven und Verwendungsmöglichkeiten können vorgeschlagen und diskutiert werden. Dahinter steht der Grundsatz, dass die Zukunft nicht in einem einzigen Vokabular enthalten ist, sondern durch die Vielfalt der Sprachen und Kulturen Gestalt annimmt, die über sie nachdenken und sprechen. Jeder Eintrag hat denselben Aufbau: Er beginnt mit einer kurzen, zusammenfassenden Definition des Begriffs für das Zukünftefeld, wie er sich im Laufe dieses Projekts etabliert hat, gefolgt von allgemeinen Definitionen aus Wörterbüchern und einem Blick auf die Etymologie des Begriffs – stets in Bezug auf die Definition für das Zukünftefeld. Die Abschnitte 4 bis 6 gehen weiter in die Breite und Tiefe und befassen sich mit verwandten Begriffen, den theoretischen Grundlagen sowie Anwendungen des Begriffs in der Zukünftepraxis. Koordinator des deutschen Zukünfteglossars: Stefan Bergheim